Mercedes-Benz S 63 AMG und der S 65 wurden nochmals „aufgemöbelt“. Vor dem Start mit dem Preis belohnt – Mit dem „Engine of the Year Award“ belohnt.“

Motorjournalisten fahren eigentlich alle Typen der Autolandschaft, bewerten diese nach ihren Wahrnehmungen, nach Schwächen und Stärken. So auch beim Mercedes S 63 von AMG. Vordergründig fällt sofort der Preis ins Auge. 221.221 Euro sind nun mal kein Pappenstil, besser gesagt, da oben ist die Luft ganz schön dünn. Hier regiert einfach das Geld und nicht das Bauchgefühl. Schauen Sie mal, wie meine Bewertung nach der Testfahrt ausfällt. Nach den Modifikationen für die S-Klasse wurden bei Mercedes-Benz auch die beiden Topmodelle S 63 AMG und S 65 AMG technisch nochmals aufgewertet. Der 386 kW/525 PS starke V8 des S 63 AMG ist vergangene Woche mit einem Engine of the Year Award ausgezeichnet worden, dem „Oscar“ für die Autoszene.

Das AMG-Sportfahrwerk auf Basis Active Body Control (ABC) bietet erstmals als Serienausstattung die Seitenwindstabilisierung: Mit Hilfe dieser Funktion werden Einflüsse durch Seitenwind ausgeglichen oder bei starken Windböen , auf ein Minimum reduziert. Ebenfalls Serie ist die neue Torque Vectoring Brake. Sie bewirkt bei Kurvenfahrt einen gezielten kurzer Bremseneingriff am kurveninneren Hinterrad und damit ein definiertes Eindrehen des Fahrzeugs, so dass die Limousine besser einlenkt. Torque Vectoring Brake ist eine zusätzliche Funktion des Elektronischen Stabilitäts-Programms ESP und verbessert spürbar nicht nur die Agilität, sondern auch die aktive Fahrsicherheit im Grenzbereich. Hinzu kommt die Direktlenkung, die für ein direkteres Ansprechverhalten in Kurven und damit noch agileres Handling sorgt zudem die Direktlenkung mit ihrer je nach Lenkwinkel variablen Übersetzung. Darüber hinaus setzen beide Limousinen auf eine Reihe kamera- und radarbasierter Fahrer-Assistenzsysteme. Dazu gehören die Müdigkeitserkennung Attention Assist, der adaptive Fernlicht-Assistent, der Spurhalte-Assistent und die mit dem Abstandsradar gekoppelte Pre-Safe-Bremse, die bei einem drohenden Unfall selbsttätig eingreift. Der Nachtsicht-Assistent mit Infrarot-Kamera verfügt über eine neuartige Fußgänger-Detektion. Die Bilder der Frontscheiben-Kamera nutzt auch der neue, auf Wunsch lieferbare Geschwindigkeitslimit-Assistent. Der Bremsassistent Plus und der Abstandsregel-Tempomat Distronic-Plus unterstützen den Fahrer bei Notbremsungen. Zur Serienausstattung zählen ab sofort auch die Pre-Safe¬-Positionierungsfunktion und die Neck-Pro-Komfortkopfstützen vorne. Neue Infotainment-Systeme, darunter Command APS mit neuem Splitvier-Display, das zeitgleich unterschiedliche Bilder für Fahrer und Beifahrer anzeigt, steigern den Komfort. Der S 65 AMG mit 450 kW/612 PS starkem 6,0-Liter-V12-Biturbo ist künftig am neuen, stärker gepfeilten Kühlergrill mit verchromten Doppellamellen zu erkennen. Die Frontschürze verfügt über LED-Tagfahrlichter und zwei seitliche Luftauslässe pro Seite. Als weitere Erkennungsmerkmale dienen die 6.3 AMG bzw. V12 Biturbo-Schriftzüge auf den vorderen Kotflügeln und die neu gestalteten Außenspiegel. Seitenschwellerverkleidungen führen die Linie der Frontschürze bis zum Heck fort, das ebenfalls modifiziert wurde. Das Mittelteil des schwarzen Diffusoreinsatzes ist ab sofort in Wagenfarbe lackiert. Neu sind Heckleuchten mit 52 LEDs in Form eines doppelten C. Weitere Akzente setzen die zwei verchromten Doppelendrohre der AMG Sportabgasanlage, beim S 65 AMG im V12-Design. Als Unterscheidungsmerkmal zwischen dem V8- und dem V12-¬Modell dienen auch die Leichtmetallräder: Der S 63 AMG verfügt über titangrau lackierte, glanzgedrehte 19 Zoll AMG Vielspeichen-Räder mit Reifen in 255/40 (vorn) und 275/40 (hinten). Beim S 65 AMG sind 20 Zoll große, titan-grau lackierte und polierte AMG Schmiederäder in 255/35 (vorn) und 275/35 (hinten) montiert. Während der S 63 AMG mit kurzem oder langem Radstand zur Wahl steht, ist der S 65 AMG nur als Langversion lieferbar. Markteinführung beider Modelle ist Ende Juni 2009. Der S 63 AMG kostet 137 683 Euro (Langversion: 144 823 Euro) und der S 65 AMG 221 221 Euro




Aus der Autoscene berichtet: