Mercedes SLS AMG – Eine Legende kommt zurück – Der Flügeltürer von Mercedes.

Automobile Faszination und Hightech auf höchstem Niveau: Dafür steht der neue Mercedes-Benz SLS AMG. Der Supersportwagen begeistert mit puristischem Design, konsequentem Leichtbau und überlegener Fahr¬dynamik. Gleichzeitig erfüllt der SLS alle Erwartungen an die Mercedes typisch hohe Alltagstauglichkeit und vorbildliche Sicherheit. Damit ist der neue Flügeltürer die ideale Synthese aus den Stärken von Mercedes-Benz und AMG. Der neue Supersportwagen fasziniert mit seinem einzigartigen Technologie-Paket: Aluminium-Spaceframe-Karosserie mit Flügel¬türen, AMG 6,3-Liter-V8-Frontmittelmotor mit 420 kW/571 PS Höchstleistung, 650 Newtonmetern Drehmoment und Trockensumpfschmierung, Siebengang¬Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung, Sportfahrwerk mit Alumini¬um-Doppelquerlenkerachsen und 1620 Kilogramm Leergewicht nach DIN-Norm diese Kombination garantiert Fahrdynamik auf höchstem Niveau.


Von null auf 100 km/h beschleunigt der Flügeltürer in 3,8 Sekunden, die Höchst¬geschwindigkeit beträgt elektronisch begrenzt 317 km/h. Der Kraftstoffverbrauch von 13,2 Litern je 100 Kilometer (kombiniert) rangiert an der Spitze im Wettbe¬werbsumfeld (alle Werte vorläufig). Zwar zitiert der SLS mit seinen Türen den womöglich berühmtesten Flügelschwung der Autogeschichte. Doch nimmt AMG-Chef Volkern Mornhinweg den Begriff „Retro“ nicht in den Mund. „Wir haben auf eine alte Idee zurückgegriffen und diese neu interpretiert“, sagt der Chef der Schnellfahrer und ist stolz auf ein Design, das alles andere als nach hinten gewand ist: Die Scheinwerfer scharf geschnitten, die Motorhaube von markanten Falzen durchzogen, der Bug breit und das Heck knackig, ist der Silberpfeil voll auf Zukunft programmiert. „Das Design des neuen Mercedes-¬Benz SLS AMG ist nicht nur wegen der exklusiven Flügeltüren etwas ganz Besonderes“, schwärmt deshalb auch Designchef Gordon Wagener, der nicht weniger vorhat, als den schönsten Sportwagen des 21. Jahrhunderts auf die Straße zu bringen. „Wir wollen eine neue Design-Ikone schaffen, die neben Mercedes¬Modellen wie etwa dem CLS oder dem SL den unvergleichlichen Mythos unserer Marke prägt.“ Vom Klassiker aus den Fünfzigern, der nur 1 400 mal gebaut wurde und heute zu den begehrtesten Oldtimern der Schwaben zählt, übernimmt der SLS neben charakteristischen Flügeltüren auch die Idee des Leichtbaus: Rahmen und Karosserie werden deshalb komplett aus Aluminium gefertigt, die Kardanwelle lässt Mercedes bei einem Luftfahrtspezialisten aus Karbon backen, und auf Wunsch stecken in den großen Rädern Bremsscheiben aus Keramik. So sinkt das Leergewicht gegenüber einem normalen SL um runde 20 Prozent auf 1 620 Kilo. Obendrein hat AMG den hauseigenen Achtzylinder noch einmal überarbeitet, die Leistung des schnellen Saugers auf 571 PS und das maximale Drehmoment auf 650 Nm gesteigert. Entsprechend attraktiv sind die Fahrleistungen: Den Sprint von 0 auf 100 schafft der Renner in 3,8 Sekunden und Schluss ist erst bei 317 km/h. Dennoch soll der Spitzensportler mit einem Normverbrauch von rund 13 Litern halbwegs sozialverträglich bleiben. Außerdem nimmt AMG den Kritikern ohnehin den Wind aus den Segeln, weil noch vor der Premiere auch eine Elektrovariante avisiert wurde. Mit 533 PS, 880 Nm und bis zu 200 km/h soll sie beweisen, dass Vernunft und Vergnügen auch auf der Rennstrecke kein Widerspruch sein müssen. Aber der SLS soll nicht nur gerade aus schnell fahren. Für eine maximale Querdynamik gibt es deshalb einen besonders tief gelegten Motor mit so genannter Trockensumpfschmierung und eine ausgeglichene Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Dafür haben die Schwaben eigens ein neues Getriebe gewählt, das direkt auf der Hinterachse sitzt. Und weil es das im Konzern ohnehin nicht gab, haben sie gleich eine siebenstufige Automatik mit Doppelkupplung eingekauft. Mit dem SLS rückt AMG nicht nur ins Feld der halbwegs bezahlbaren Supersportwagen auf, sondern emanzipiert sich vollends von der Marke Mercedes. Denn anders als alle bisherigen Sportler aus Affalterbach teilt der Flügeltürer keine nennenswerten Komponenten mehr mit der Großserie und gilt als erste Eigenentwicklung in der über 40jährigen AMG-Geschichte. Gebaut allerdings wird bei AMG nur der Motor, denn die Karosserie und das Gesamtfahrzeug montieren die Schwaben in Sindelfingen. Kurz vor der IAA hat Mercedes allerdings nicht nur das finale Design enthüllt, sondern nun auch den Preis verraten und damit für die eigentlich größte Überraschung gesorgt: Denn mit rund 177 000 Euro ist der Traumwagen des 21. Jahrhunderts überraschend günstig. Das hat für AMG-Chef Volker Mornhinweg auch strategische Bedeutung: Er will mit dem SLS nicht nur dem Besitzer Fahrspaß bieten, sondern die gesamte Marke aufwerten. „Deshalb muss das Auto auf die Straße und nicht in als Exot in eine Sammlung“. Aber auch wenn mit dem vergleichsweise niedrigen Preis die Begehrlichkeit wächst, müssen Kurzentschlossene wohl noch ein wenig warten: Weil seit der Bestätigung des Projektes in Affalterbach fast täglich Blindbestellungen eingegangen sind, dürften die ersten Flügeltürer längst verteilt sein.






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